5. Int. Grand-Slam Magdeburg

3. September 2019

Bereits am Freitag, den 30. August 2019 machten sich Cheftrainer Stefan Winkler mit Lina, Linnea und Melissa (alles U13) auf den Weg nach Magdeburg. Am Samstag stand für die drei Sportlerinnen ein wahrer Härtetest auf dem Programm, denn sie gingen beim diesjährigen internationalen Grand-Slam in Magdeburg an den Start. Eine gewisse Nervosität war den jungen Jüterboger Judoka anzumerken, wobei der Morgen am Samstag für Lina etwas sportlicher begann als gedacht. Es stand eine Stunde sportliche Einheit auf dem Programm, denn 800 Gramm mussten bis zur Waage noch purzeln. Schlussendlich schaffte sie es, mit Unterstützung ihres Trainers sowie den Beiden mitgereisten weiteren Sportlerinnen der JSG, noch in ihre angestammte Gewichtsklasse.

Bei dem Turnier, welches in diesem Jahr Vereine aus 13 Bundesländern sowie jeweils zwei Vereine aus Polen und Tschechien die Elbe lockte, fanden sie sich in Wettkampflisten von bis zu 32 Sportlerinnen wieder.

Lina, welche die mit 32 Kämpferinnen größte Liste in ihrer Gewichtsklasse hatte, ließ sich aber von der großen Konkurrenz auch nicht abschrecken. Sie kämpfte sich durch das Kämpferfeld, aber konnte zwei Niederlagen im Wettkampfverlauf leider nicht verhindern, sodass sie sich schlussendlich auf einem 9. Platz wiederfand. In einer Gewichtsklasse mit insgesamt 18 Sportlerinnen ging Linnea an den Start. Auch sie zeigte sich motiviert und kämpfte engagiert, sodass das Treppchen und eine erste Grand-Slam Medaille zum Greifen nahe war. Leider musste sie sich schlussendlich geschlagen und mit dem 5. Platz zufrieden geben. War das Edelmetall Linnea noch verwehrt geblieben, konnte Melissa es am Ende des Tages für die JSG Dynamo Jüterbog doch noch erkämpfen. In Ihrem Pool setzte sie sich als Zweite durch und schaffte die Einzug im Kampf um den dritten Platz. Durch ihren Trainer nochmals motiviert und entsprechend auf den Kampf eingestellt, konnte sie diesen Kampf für sich entscheiden und schlussendlich das Edelmetall um den Hals hängen lassen.

Mit den Leistungen der drei jungen Sportlerinnen war Stefan Winkler am Ende des Tages durchaus zufrieden. Die abschließende Heimfahrt konnte somit mit der ersten Medaille bei einem Grand-Slam im Gepäck und mit einem Lächeln auf den Lippen angetreten werden.

Text: M. Drogi / Bilder: S. Winkler

Und hier die Bilder